SV Murchin/Rubkow – Eintracht Ahlbeck 3:1 (1:0)

Für das Spiel beim unmittelbaren Tabellennachbarn hatten sich die Ahlbecker Gäste eigentlcih eine Menge vorgenommen. Trotz dünner Personaldecke kam Ahlbeck auch recht gut ins Spiel, lag jedoch noch 8 Minuten bereits wieder zurück. Nach einer Flanke von der rechten Seite ließ sich die komplette Hintermannschaft überflanken, in der Mitte staubte ein Murchiner Angreifer ab. Postwendend hätte der Ausgleich fallen können. Doch nach schöner Flanke von Kresin zögerte Walczak freistehend vorm Tor zu lange und schoss den Keeper an. Jetzt entwickelte sich ein verteiltes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die größte erarbeitete erneut Walczak, der von rechts in den Strafraum marschierte und abschloss. Der gegnerische Torwart ließ den Ball nur abklatschten aber niemand war zur Stelle. Nach dem Wechsel nahm das Spiel noch einmal Fahrt auf und wieder trafen die Gastgeber frühzeitig (53.). Ahlbeck versuchte jetzt mit aller Macht den Anschluss zu erzielen. Trzmiels schöner Freistoß strich nur knapp über die Latte, Haufschild scheiterte ebenfalls in bester Einschußposition. Zwischendurch tauchten die Gastgeber immer wieder gefährlich Marco Samsons Kasten auf, aber entweder entschärfte er die Versuche in Klasse-Manier oder die Murchiner vergaben kläglich. Erst der eingewechselte Lukas Kühn konnte den Bann brechen und erzielte mit seinem zweiten Ballkontakt den Anschluss (77.). Jetzt rannte Ahlbeck wütend an und besaß durchaus Chancen zum Ausgleich. So vergab Walczak in der 82. Minute erneut in guter Position. Mit dem Schlusspfiff waren dann die Gastgeber mit einem letzten Konter doch noch einmal erfolgreich.
SV Eintracht Ahlbeck – SV Ducherow 0:6 (0:3)

„Das war heute viel zu wenig was wir abgeliefert haben. Auch wenn der Gegner ein gutes Spiel ablieferte, haben wir es den Ducherowern viel zu einfach gemacht. So darf man vor allem im Heimspiel nicht auftreten“ so der restlos bediente Ahlbecker Trainer Andreas Dumke. Zu Beginn des Spiels hielt sein Team noch gut mit, nach der ersten Chance der Gäste setzte Florian Bormann mit einem Distanzschuß das erste Achtungszeichen. Der Ball landete abgefälscht aber auf dem Tor. Kurz danach gingen die Gäste jedoch in Führung (19.). Der auffälligste Akteur der Ducherower spazierte durch die Ahlbecker Abwehr und vollendete. Das Spiel wurde kaum forstgesetzt, da jubelten die Gäste erneut. Aus stark abseitsverdächtiger Position gingen die Ducherower mit 2:0 in Führung. Einen kleinen Aufreger gab es in der 37. Minute als Köster im gegnerischen Strafraum zu Boden gerissen wurde. Der Pfiff blieb allerdings aus. Noch vor der Pause konnten die Gäste ihr 3. Tor erzielen. Nach dem Wechsel begann Ahlbeck zunächst druckvoll. Als Speck und Walczak ihre guten Chancen jedoch nicht nutzen konnten war die Luft schnell raus. Die Gäste hatten jetzt leichtes Spiel und erhöhten nach und nach auf 6:0. “Trotz guter Besetzung so ein Spiel abzuliefern ist schon bitter“ so Ahlbecks Bertreuer Norbert Urbatzka.
FSV Einheit Ueckermünde II – SV Eintracht Ahlbeck 4:1 (2:1)

„Es ist kaum zu glauben, dass wir hier am Ende mit leeren Händen dastehen und auch noch 4 Gegentore kassieren. Spielerisch und kämpferisch kann man der Mannschaft heute kaum etwas vorwerfen. Wir bringen uns nur selbst immer um die Früchte unserer Arbeit“ so ein frustrierter Ahlbecker Trainer Andreas Dumke nach dem Spiel. Nach dem ersten Warnschuss der Ueckermünder Reserve in der 2. Minute, der am Pfosten landete waren die Ahlbecker hellwach. Die Abwehr mit Neuzugang Patryk Czubak war im Bilde Im Mittelfeld sorgte Thomas Köster, nach langer Verletzungspause, erstmals wieder für Sicherheit und vorn harmonierten Phillip Trzmiel und Bartek Walczak prächtig. So hatten die Ahlbecker Verantwortlichen auch schon in der 8. Minute den Torschrei auf den Lippen, Trzmiel setzte seinen Schuss aber nur ans Außennetz. Immer wieder sorgten die beiden Stürmer für Gefahr. Das Tor machten aber die Gastgeber in der 26. Minute. Nach einer verunglückten Flanke sich Ahlbecks Keeper Marco Samson irritieren und der Ball landetet im Netz. Ahlbeck steckte nicht auf und nur 6 Minuten später verwandelte Trzmiel nach Vorlage von Walczak zum Ausgleich. Wiederum 6 Minuten später gerieten die Ahlbecker allerdings schon wieder durch einen Distanzschuß in Rückstand. Keeper Samson sah hier erneut nicht gut aus. Nach dem Wechsel hatte Walczak die Riesenchance zum Ausgleich. Die schöne Bormann-Flanke hätte er verwandeln müssen (76.). So setzte Ahlbeck kurz vor Schluss alles auf eine Karte und wurde noch zweimal klassisch ausgekontert.
SV Eintracht Ahlbeck – FSV GW Usedom 1:2 (1:1)

Vor diesem Inselderby trennten beiden Teams nur ein paar Tore voneinander. Beide hatten bisher jeweils einen Sieg eingefahren. Nach spannenden, fussballerisch nicht hochklassigen, aber fairen 90 Minuten jubelten die Usedomer Gäste. „Die Begegnung verlief absolut im Rahmen, da haben wir schon andere Duelle erlebt. Diesmal hatten wir das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite“ freute sich Grün-Weiss Vorsitzender Remo Radünz nach dem Spiel. Schwungvoller begannen aber die Gastgeber. Eintracht machte Druck und so kam Walczak in der 10. Minute zu seiner ersten Chance. Grün Weiss Keeper Wolff war aber auf dem Posten. Usedom setzte auf schnelle Konter und tauchte durchaus auch gefährlich vor dem Ahlbecker Tor auf. Klaus besaß nach einer guten Viertelstunde die Chance zur Gästeführung, verzog aber knapp. Gejubelt wurde dann auf der anderen Seite. Nach einer Unstimmigkeit in der Usedomer Abwehr setzte Trzmiel schön nach und vollstreckte zur Ahlbecker Führung (24.). Nur 2 Minuten später hätte Speck die Führung ausbauen müssen. Nach einem schönen Pass von Haufschild zögerte er im 16-m-Raum aber zu lange und ließ diese gute Chance verstreichen. Die Gäste waren da zielstrebiger: Nach einem langen Ball vollstreckte Johannes Klaus, zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend, zum Ausgleich. „Das war für uns leider der Knick im Spiel. Unverständlich, dass wir ab dort das Fußballspielen komplett eingestellt haben. Vor dem Ausgleich haben wir eine recht ansprechende Leistung abgeliefert. So langsam müssen wir wieder punkten“ ärgerte sich Eintracht-Trainer Andreas Dumke vor allem über die zweite Hälfte. Denn nach dem Wechsel brachte sein Team kaum noch vernünftige Aktionen zu Stande, das Spiel verflachte und plätscherte vor sich hin. Nach 68 Minuten jubelten dann aber wieder urplötzlich die Gäste. Christian Bergmann hatte sich ein Herz gefasst und mit einem schönen Distanzschuß zur Usedomer Führung eingenetzt. Jetzt wurde Eintracht zwar wieder wach. Zu einem Treffer reichte es aber nicht mehr.
Pommern Pasewalk – Eintracht Ahlbeck 6:0 (2:0)
Unter denkbar schlechten Voraussetzungen trat die Eintracht die Fahrt nach Pasewalk. Viele Verletzungen, Berufstätige und auch Sperren führten dazu, dass sich wieder einmal nur ein Rumpfkader auf den Weg zum Auswärtsspiel machen konnte. So tauchten mit Zirm, Kretschmer und Kühn Akteure auf dem Spielfeld auf, die schon eine Weile nicht mehr gegen den Ball getreten hatten. Anfangs konnte sich Eintracht noch schadlos halten. Mit einer Defensivtaktik sollte „Beton angemischt werden“. Dies gelang bis zur 22. Minute als ein Pasewalker, aus allerdings stark abseitsverdächtiger Position, zum 1:0 einköpfen konnte. Eintracht erarbeitete sich auch Chancen, Walczak und Dumke waren aber glücklos im Abschluss. Nach 35 Minuten erhöhten die Gastgeber auf 2:0, was gleichzeitig auch den Pausenstand bedeutete. Die Pause tat den Ahlbecker Gästen gut und sie kamen neu motiviert aufs Spielfeld. In der 63. Minute folgte jedoch der nächste Rückschlag: Der sehr selbstbewusst auftretende Schiri übersah ein Abseitsstellung und schon stand es 3:0 für Pasewalk. Jetzt fiel es den Gastgebern zunehmend einfacher das Spiel zu kontrollieren. Demzufolge erhöhten sie bis zum Ende der Spielzeit bis auf 6:0. „Mit dieser Notaufstellung war es natürlich schwer hier etwas zu holen. Am Ende fiel die Niederlage aber 2-3 Tore zu hoch aus“ so Eintracht Kapitän Genz.
SV Eintracht Ahlbeck – VFC Anklam II 1:2 (1:0)

Lange Gesichter gab es nach Abpfiff der Partie gegen die Reserve des VFC Anklam in Ahlbeck zu Hauf zu sehen. In der 5. Minute der Nachspielzeit hatte Verteidiger Martin Kunze versucht einen gefährlichen Ball wegzugrätschen, diesen dabei aber zum 1:2 in die eigenen Maschen befördert. „Es ist kaum zu glauben, dass wir dieses Spiel verloren haben. Wir müssen nach der guten ersten Hälfte den Sack zu machen und die Punkte locker einfahren“ so Eintracht-Trainer Andreas Dumke. Die klareren Chancen hatte sein Team auf jeden Fall. Zu Beginn der Partie passierte in beiden Strafräumen wenig, Eintracht erspielte sich aber ein Übergewicht. Nach einem schönen Spielzug konnte Bartek Walczak in der 34. Minute das verdiente 1:0 erzielen. Szendeleit hatte den Ball schön abgefangen und in die Spitze gespielt. Gleich nach dem Wechsel stand Szendeleit wieder im Mittelpunkt als er einen Strafstoß nicht verwandeln konnte. Trzmiel wurde vorher im 16-Meter-Raum gelegt. Wenn Bormanns bei seinem Pfostenschuss nur ein paar Millimeter weiter nach links gezielt hätte, wäre dies auch nicht weiter ins Gewicht gefallen. So aber bekamen die Anklamer aber noch einmal Oberwasser. Nach einem langen Ball kam ein Anklamer Angreifer beim ersten ernstzunehmenden Gästeangriff im Strafraum zu Fall. Den Strafstoß verwandelten die Gäste sicher. Als Kunze dann fast mit dem Schlusspfiff den Ball ins Tor grätschte waren die sicher geglaubten 3 Punkte endgültig futsch.
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