Blesewitzer SV – SV Eintracht Ahlbeck 5:0 (2:0)

Mit einer empfindlichen 0:5 Niederlage kehrten die Ahlbecker Eintracht-Fußballer aus Blesewitz zurück. Somit ist wieder einmal in der 1. Pokalrunde Endstation für das Seebadteam. „Keiner der Spieler hat heute Normalform erreicht. Mit so einer Einstellung holt man auch in Blesewitz nichts. Der einzige der von dieser Kritik ausgenommen wird, ist Martin Kunze“ so Eintracht-Trainer Andreas Dumke. Aufgrund des Ausfalls gleicher dreier Torhüter musste Verteidiger Kunze ins Tor. An den Gegentoren traf ihn auch keine Schuld. Von Beginn an fand Eintracht auf dem windigen und sehr unebenen Geläuf schwer ins Spiel. Es dauerte 15 Minuten bis Kamil Dziegiewski für die erste Ahlbecker Chance sorgte. Die Gastgeber hielten mit Einsatz dagegen und jubelten nach 26 Minuten zum ersten Mal. Bei den Ahlbeckern lief jetzt überhaupt nichts mehr zusammen, so dass Blesewitz fast mit dem Pausenpfiff auf 2:0 erhöhen konnte. In der 2. Hälfte sollte „der Bock nochmal umgestoßen werden“. Ein mehr als zweifelhafter Strafstoß in der 57. Minute machte dieses Vorhaben jedoch zu Nichte. Mittelfeldakteur Lars Höhne regte sich dabei so sehr auf, dass er vom Schiri des Platzes verwiesen wurde. „Absolut berechtigt diese rote Karte. Auch in schwierigen Situationen muss man seine Nerven besser im Griff haben“ so Eintracht-Betreuer Norbert Urbatzka. Nach 2 weiteren Gelb-Roten Karten auf beiden Seiten konnten die Gastgeber das Endergebnis auf 5:0 schrauben.
HSG Uni Greifswald – SV Eintracht Ahlbeck 3:0 (1:0)

„Trotz der Niederlage muss ich der Mannschaft heute ein Lob aussprechen. Das war klasse Teamwork und richtig gut, wie wir uns dagegen gestemmt haben“ zollte Eintracht-Coach seinem Team, auch angesichts der Umstände, Respekt. Und die Umstände hatten es in sich. Nur zu Elft reiste die Eintracht nach Greifswald. Dann verletzte sich Robert Schmidt auch noch beim Warmmachen, zog aber die folgenden 90 Minuten komplett durch. Als Michael Ruhnau dann nach 35 Minuten auch noch mit einer Knieverletzung passen musste war die Eintracht nur noch zu Zehnt. Bis dahin waren die Gastgeber zwar spielbestimmend, bissen sich an der Ahlbecker Defensive aber immer wieder die Zähne aus. Mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze konnten sie aber dennoch in der 40. Minute in Führung gehen. Nach dem Wechsel hielten die Ahlbecker Gäste weiter gut dagegen und hätten nach guter Vorarbeit von Trzmiel beinahe das 1:1 durch Dumke erzielen können. Der Greifswalder Torhüter war jedoch auf dem Posten und bekam im letzten Moment seine Hand an den Ball. Mit einer abseitsverdächtigen Aktion erzielten die Gastgeber dann in der 73. Minute das 2:0. Kurz vor Spielende folgte dann auch noch das 3:0. Einen gut getretenen Freistoß konnte Ahlbecks Keeper Samson zwar noch parieren, der Abpraller landete jedoch genau am Schienbein eines Greifswalder und von dort im Tor. „Dieses spielt hat uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und die vergangenen Saison hoffentlich vergessen machen können. Die Einstellung und der Willen der Mannschaft stimmt“ so Dumke
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Eintracht Ahlbeck – Eintracht Behrenhoff 2:0 (1:0)

Nach durchwachsener Vorbereitung war man sich im Ahlbecker Lager nicht sicher, wie der Leistungsstand der Mannschaft einzuschätzen ist. Nach einstündiger Verspätung, Schiedsrichter Radtke erfuhr erst nach einem Ahlbecker Anruf von seiner Ansetzung, fand Eintracht gleich gut ins Spiel. Der Lohn war der frühe Führungstreffer von Robert Schmidt in der 7. Minute.
Christian Haufschild hatte Schmidt sehr schön freigespielt. „Ich habe mein Team nicht wieder erkannt. Das war wirklich sehr schön anzuschauen. Direkte Pässe, Zug zum Tor und in der Abwehr abgeklärt“ freute Eintracht-Trainer Dumke über den Auftritt seines Teams. Der Gegner, der nach eigenen Angaben den Aufstieg zum Ziel hat wurde in Schach gehalten. Nach dem Wechsel folgte ein kleiner Bruch als Haufschild mit Gelb/Rot den Platz verlassen musste. „Für mich absolut unverständlich. Der Spielmacher der Gäste arbeitet ständig mit versteckten und agressiven Aktionen und unser Speile muss nach 2 Allerweltsfouls den Platz verlassen“ ärgerte sich Dumke. Davon zeigten sich die Gastgeber aber nicht geschockt und trafen in Unterzahl durch Neuzugang Szendeleit sogar zum 2:0 (86.). Wenn die guten Konter noch besser ausgespielt wären worden, hätte man sogar noch höher gewinnen können
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Eintracht Ahlbeck – Rot Weiß Ahlbeck 4:0 (2:0)

„Auch wenn der Gegner nicht der Stärkste war, kam uns dieses Spiel gerade recht. So hatten wir Gelegenheit noch einmal ein paar Dinge auszuprobieren und die Abstimmung zu verfeinern“ so Ahlbecks Trainer Dumke, der aufgrund des Fehlens einiger Abwehrspieler zwei Aussenverteidiger aufbot, die vorher noch nie diese Position bekleidet hatten. Veith Kresin und Michael Piper, die eigentlich in der Offensive beheimatet sind füllten diese Rolle aber gut aus. Nach einigen Minuten des Abtastens übernahmen die Gastgeber die Initiative gegen die Rot-Weissen aus dem „anderen“ Ahlbeck bei Ueckermünde. In der 8. Minute scheiterte der agile Walczak noch am Torhüter, nach einer Viertelstunde vollstreckte er jedoch überlegt und brachte sein Team damit in Front. Er profitierte besonders von der klugen Vorarbeit des zurückgekehrten Florian Bormann, der nach überstandenen Herzproblemen wieder zur Verfügung steht. Eintracht war jetzt ständig im Vorwärtsgang, dennoch dauerte es bis zur 44. Minute bis die Gastgeber wieder jubeln konnten. Wieder war Walczak zur Stelle. Der junge Pole traf nach einer Freistoßflanke von Bormann. Direkt nach dem Wechsel trug sich auch der zweite Stürmer, Neuzugang Szendeleit, in die Torschützenliste ein. Nach gut einer Stunde hatten die Gäste ihre erste und einzig nennenswerte Torchance. Nach einer Flanke rutschte der gegnerische Stürmer jedoch in aussichtsreicher Position am Ball vorbei. Eintracht gab nicht auf und wollte erhöhen. Trotz einer Vielzahl an Chancen gelang dies jedoch nur noch einmal. Walczak krönte seine gute Leistung mit seinem dritten Tor.
SV Hohendorf – Eintracht Ahlbeck 6:0 (3:0)
Aufgrund der vielen Verletzungen aus dem letzten Testspiel bei der SG Karlsburg/Züssow konnte Eintracht Ahlbeck zum Testspiel in Hohendorf erneut nur mit einem Rumpfkader antreten. „Das ist in dieser Vorbereitungsphase natürlich nicht optimal. Zu den Verletzten kommen ja noch die Spieler, die arbeitstechnisch verhindert sind. So ist es schwer das optimale Team zu finden. Aber wir brauchen nicht jammern, anderen Teams geht es genauso“ so Ahlbecks Trainer Andreas Dumke, der aufgrund der Personalsituation auch volle 90 Minuten auf dem Platz stand. Sein Gegenüber Axel Borck hatte es da besser: „Diesmal hat es ganz gut gepasst. Der Großteil des Kaders war beisammen. So konnten wir einiges ausprobieren“. Sein Team übernahm auch von Beginn an die Initiative. Die erste Chance versemmelte Felix Augustat zwar noch. In der 10. Minute war er aber erfolgreich und erzielte die Führung für die Hausherren. Der Landesklassevertreter hatte das Spiel im Griff und erhöhte noch vor dem Wechsel bis auf 3:0 (Krüger/Schönrock). Von Ahlbeck war bis dahin nicht viel zu sehen. Das Team mühte sich, ließ dem Gegner aber viel zu viel Platz zum Kombinieren. Die Halbzeitpause schien der Mannschaft dann aber gut zu tun, denn mit Beginn der zweiten Hälftewachten die Ahlbecker auf. Robert Schmidt trieb sein Team aus dem Mittelfeld an und in der Spitze wirbelte Bartek Walczak, der auch die erste große Chance besaß. Torwart Rettig war jedoch auf dem Posten. Der erste Ahlbecker Treffer hätte kurz danach fallen müssen. Schmidt hatte sich zur Grundlinie durchgetankt und auf Dumke gepasst. Dieser traf aber nur den Rücken von Hohendorfs Routinier Kostmann. Danach war die Luft bei den Gästen aber schnell wieder raus und Krüger, Borck und Ruhnke schraubten das Ergebnis auf 6:0.
SG Karlsburg/Züssow – Eintracht Ahlbeck 8:0 (3:0)

Das Testspiel beim frischgebackenen Landesligaaufsteiger musste die Eintracht teuer bezahlen. Gleich 4 Verletzte hatte die Seebadelf nach dem Spiel zu beklagen. „Das ist natürlich sehr bitter für uns, zumal es sich keineswegs um eine überhart geführte Begegnung handelte. Jetzt hoffen wir, dass sich die Spiele nicht allzu schwere Blessuren zugezogen haben“ so Eintrachttrainer Andreas Dumke, der aufgrund der vielen Ausfälle auch selbst wieder auflaufen musste. Thomas Köster, Robert Schmidt und Michael Piper konnten das Spiel nicht beenden, Martin Kunze dagegen schleppte sich verletzt über die Zeit. Schon die Anreise gestaltete sich schwierig. Durch den langen Stau auf den Bundesstrassen wurde die Partie später angepfiffen. Gegen die schnellen und wendigen Gastgeber hielt Eintracht zu Beginn noch gut mit. Nach und nach erspielte sich der Landesligist aber Feldvorteile. Sein Tor konnte Keeper Marco Samson noch sauber erhalten, nach einem Fehler in seiner Vordermannschaft war er aber machtlos. Dem strammen Schuss aus 10 Metern Entfernung hatte er nichts entgegenzusetzen. Auf der anderen Seite gab es kaum gefährliche Aktionen zu verzeichnen. Lediglich Höhnes Kopfballchance stand nach einer guten halben Stunde zu Buche. Im darauffolgenden Konter erhöhten die Gastgeber dann nach einer klaren Abseitsstellung auf 2:0. Noch vor dem Wechsel fiel auch noch das 3:0, wieder begünstigt durch einen Stellungsfehler der Abwehr. Nach der Pause flog Höhne nach einer Schimpftirade gegen den Schiedsrichter mit „Gelb-Rot“ vom Platz. Das machte es für die Gäste nicht leichter. „“Darüber wird noch zu reden sein. Natürlich hat uns der Unparteiische in der betreffenden Szene klar benachteiligt. Trotzdem muss man da auch mal seinen Mund halten. Mit solchen ständigen Disziplinlosigkeiten kommen wir nicht weiter“ so Dumke. Als sich die Mannschaft durch die Verletzungen immer weiter dezimierte hatten es die Züssower immer leichter und erhöhten nach und nach zum 8:0 Endergebnis.
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